Unsere Neuigkeiten

2025

Neugestaltung Indersdorfer Straße

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Die Indersdorfer Straße, Hauptverkehrsader in Vierkirchen.

Hier wurden im Zuge einer Neugestaltung der Verkehrsinseln bereits im Frühjahr 2024 als Ersatz der gefällten Robinien fünf einheimische Feldahorne aus einer ortsnahen Baumschule eingepflanzt. Im Herbst des gleichen Jahres ergänzten wir die Pflanzung mit Hibiscus syriacus (Garteneibisch) und im Frühjahr 2025 ging es ans anpflanzen der Stauden, mit dem Hauptaugenmerk, eine insektenfreundliche Mischung auf der gesamten Fläche zu erstellen. Dazu tragen die Feldahorne mit ihren Blüten und Fruchtbesatz, sowie die blühenden Stauden bei. Bereits nach ein paar Wochen zeigte sich ein sehr ansehnliches Blütenband durch den Straßenzug, das sehr fleißig von verschiedenen Insekten besucht wurde. Die Staudenmischung zeigte sich bis in den späten Herbst dauerhaft blütenreich. Im Juni herrschten Blautöne vor, wobei sich später gelb hinzugesellte. Das gepflanzte Sedum und die Astern läuteten als Krönung den blühenden Abschluss des Jahres ein.
Dieses Blütenmeer steht für mehr Biodiversität im Gemeindebereich, soll die Bürger erfreuen und zur Nachahmung im eigenen Garten anregen.

 

3 Jahre Blühfläche am Bahnhof

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Die vor 3 Jahren am Bahnhof mit gebietseigener Wiesenmischung eingesäte Wildblumenwiese am Bahnhof (gemeinsames Projekt von Landkreis Dachau und Gemeinde Vierkirchen) lebt! Die Wildblumen sind einer gewissen Dynamik unterworfen, dadurch verändert die Wiese ihr Erscheinungsbild ständig. Wildstauden-Arten kommen und gehen, die Wiese passt sich den Einflüssen wie z.B. Nässe, Regen, Sonne, Nährstoffangebot, Mähhäufigkeit usw. an. Diese Dynamik ist von uns gewollt und wird bis zu einem gewissen Maße toleriert. Wir beschränken uns darauf nur invasive Stauden mit der Hand zu entfernen.
Die erforderlichen Mähgänge erfolgen in einer sog. Staffelmahd, dadurch können die Insekten in den ungemähten Teil der Wiese übersiedeln. Der zum Einsatz kommende Balkenmäher ist handgeführt, somit sehr leicht (keine Verdichtung des Erdreiches) und das Mähmesser läuft relativ langsam hin und her; es rotiert nicht, wodurch Insekten die Chance haben, zu flüchten. Warum wird gemäht? Das Mähen ist ein Ersatz der Beweidung und ist notwendig um den Boden weiter abzumagern und den Lichtkeimern unter den Wiesenblumen die Möglichkeit der Selbstaussaat zu geben. Nach dem Mähen verbleibt das Mähgut ein paar Tage zur Trocknung auf der Fläche, dadurch kann reifer Samen vor Ort ausfallen. Zum Schluss wird geschwadert, das Heu aufgenommen und abtransportiert, dann dem natürlichen Kreislauf wieder rückgeführt.
Eine kleine Auswahl der im vergangenen Jahr anzutreffenden Wiesenstauden auf der Fläche:
Färberkamille, Spitz- sowie Breitwegerich, Wiesensalbei, Wiesenknopf, wilder Oregano, Hornklee, Rotklee, Esparsette, Witwenblume, weiße Schafgarbe, Königskerze, Nachtkerze, Karthäusernelke, Wiesenflockenblume, Hundslattich usw. (kleiner Auszug).

 

 

10 Jahre Vierkirchen ....summt!

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Unser 10-jähriges Jubiläum „Vierkirchen summt“ möchten wir nutzen und in einigen Ausgaben unseres Gemeindeblatts „Vierkirchen Aktuell“ die Anpflanzungen und Wildblumenansaaten der Gemeinde der letzten Jahre vorzustellen. Seit nunmehr zehn Jahren ist unser Ziel, für die Insekten nektarreiche Wildblumen und Stauden im Gemeindebereich
anzubieten.