Unsere Neuigkeiten

Inwertsetzung Baum- und Gehölzweg - Projektabschluss

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Der im Mai 2005 eröffnete Baum- und Gehölzweg soll Spaziergängern die Vielfalt der einheimischen Bäume und Sträucher aufzeigen. Zudem ist er Teil des Zubringers zum Münchner Jakobsweg, der die Amper aufwärts bis zum Ammersee und schließlich über Lindau Richtung Santiago de Compostela, dem bekannten Ziel vieler Pilgerinnen und Pilger, führt.
Die Idee, an einem ortsnahen Flurbereinigungsweg einheimische Bäume und Sträucher zu pflanzen und zu beschildern, um die ökologische Vielfalt unserer Vegetation darzustellen, entstand 1999 im Agenda-Arbeitskreis Landschafts- und Naturschutz. Da die Aneinanderreihung von Bäumen und Sträuchern für den Betrachter mit der Zeit gewohnt und langweilig wird, wurden zwischen den einzelnen Pflanzungen Erlebnisstationen platziert. Die Umsetzung der Ideen bewerkstelligten zum allergrößten Teil Ehrenamtliche rund um den Agenda-Arbeitskreis und aus den Vierkirchner Vereinen. Folgende Stationen waren u.a. zu Beginn entlang des Weges zu finden: ein Stelzenweg, der Lochbaum, ein Schlauchtelefon, ein Xylophon, das Wegkreuz, ein Ort der Besinnung, die Schöpfungsgeschichte, ein Insektenhotel, die Wildblumenspirale u.v.m..
Die meisten Stationen wurden im Lauf der Zeit marode und sind verschwunden, so dass sich ein kleiner Kreis von Ehrenamtlichen und Vierkirchner Institutionen und Vereinen zusammen mit der Gemeindeverwaltung in den Jahren 2024 und 2025 der Inwertsetzung des Weges annahm.
Um nur ein paar der Stationen zu nennen:
Kräuterspirale – Kindergarten St. Jakobus
Barfuß-Parcours – EKP-Gruppen des Dachauer Forums
Sträucher und Totholzhecke – Ehrenamtliche des Bund Naturschutz, Ortsgruppe Vierkirchen
Schöpfungsgeschichte – Ministranten
Baumstamm „Hölzi“ – Kinderfreunde Vierkirchen e.V.
Nistkästen und Igelhäuser – Förderverein Grundschule e.V.
Schautafel zum Thema Müll – Kinder und Jugendliche vom JUZ
"Religionen der Welt unter einem Dach" – Jugendliche und junge Erwachsene von der KLJB, Ortsgruppe Vierkirchen

Auch die Gemeindeverwaltung und die Kollegen vom Bauhof waren nicht untätig. Neben der geleisteten Unterstützung bei den Aktionen der Ehrenamtlichen, wurden im Herbst 2024 ein Walnussbaum und drei weitere Großbäume (Rotbuche, Bergahorn, Wildbirne) gepflanzt, in 2025 folgten weitere fünf Bäume ergänzt (Mehlbeeren, Hainbuchen und Wildapfel). Die Beschilderung der Stehle und des "Entdeckerpfads" (kleine Tafeln mit einem „?“) wurden textlich überarbeitet und ein Konzept für die Aufstellung entwickelt. Auch die Info-Tafeln („Insektenhotel“, „Ackerbau und Produktion“ und „Hecke“) wurden gegen neue ausgetauscht.
Eine Überraschung wurde uns von der Bürgerstiftung der Sparkasse bereitet: Der Stiftungsbeirat stimmte der Beschaffung eines Dendrophons zu. Es wurde bereits aufgestellt und kann von kleinen und großen Klangkünstlern ausprobiert werden.

Es gibt viel zu entdecken. Unser Wunsch ist es, den Weg zu erhalten und immer weiterzuentwickeln. Ein großes Dankeschön an alle, die dazu beigetragen haben, den Weg wieder attraktiver und abwechslungsreicher zu gestalten. Dank des großen, ehrenamtlichen Engagements wurde die Gemeinde wieder ein Stück bereichert.

   

Neugestaltung Indersdorfer Straße

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Die Indersdorfer Straße, Hauptverkehrsader in Vierkirchen.

Hier wurden im Zuge einer Neugestaltung der Verkehrsinseln bereits im Frühjahr 2024 als Ersatz der gefällten Robinien fünf einheimische Feldahorne aus einer ortsnahen Baumschule eingepflanzt. Im Herbst des gleichen Jahres ergänzten wir die Pflanzung mit Hibiscus syriacus (Garteneibisch) und im Frühjahr 2025 ging es ans anpflanzen der Stauden, mit dem Hauptaugenmerk, eine insektenfreundliche Mischung auf der gesamten Fläche zu erstellen. Dazu tragen die Feldahorne mit ihren Blüten und Fruchtbesatz, sowie die blühenden Stauden bei. Bereits nach ein paar Wochen zeigte sich ein sehr ansehnliches Blütenband durch den Straßenzug, das sehr fleißig von verschiedenen Insekten besucht wurde. Die Staudenmischung zeigte sich bis in den späten Herbst dauerhaft blütenreich. Im Juni herrschten Blautöne vor, wobei sich später gelb hinzugesellte. Das gepflanzte Sedum und die Astern läuteten als Krönung den blühenden Abschluss des Jahres ein.
Dieses Blütenmeer steht für mehr Biodiversität im Gemeindebereich, soll die Bürger erfreuen und zur Nachahmung im eigenen Garten anregen.

 

3 Jahre Blühfläche am Bahnhof

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Die vor 3 Jahren am Bahnhof mit gebietseigener Wiesenmischung eingesäte Wildblumenwiese am Bahnhof (gemeinsames Projekt von Landkreis Dachau und Gemeinde Vierkirchen) lebt! Die Wildblumen sind einer gewissen Dynamik unterworfen, dadurch verändert die Wiese ihr Erscheinungsbild ständig. Wildstauden-Arten kommen und gehen, die Wiese passt sich den Einflüssen wie z.B. Nässe, Regen, Sonne, Nährstoffangebot, Mähhäufigkeit usw. an. Diese Dynamik ist von uns gewollt und wird bis zu einem gewissen Maße toleriert. Wir beschränken uns darauf nur invasive Stauden mit der Hand zu entfernen.
Die erforderlichen Mähgänge erfolgen in einer sog. Staffelmahd, dadurch können die Insekten in den ungemähten Teil der Wiese übersiedeln. Der zum Einsatz kommende Balkenmäher ist handgeführt, somit sehr leicht (keine Verdichtung des Erdreiches) und das Mähmesser läuft relativ langsam hin und her; es rotiert nicht, wodurch Insekten die Chance haben, zu flüchten. Warum wird gemäht? Das Mähen ist ein Ersatz der Beweidung und ist notwendig um den Boden weiter abzumagern und den Lichtkeimern unter den Wiesenblumen die Möglichkeit der Selbstaussaat zu geben. Nach dem Mähen verbleibt das Mähgut ein paar Tage zur Trocknung auf der Fläche, dadurch kann reifer Samen vor Ort ausfallen. Zum Schluss wird geschwadert, das Heu aufgenommen und abtransportiert, dann dem natürlichen Kreislauf wieder rückgeführt.
Eine kleine Auswahl der im vergangenen Jahr anzutreffenden Wiesenstauden auf der Fläche:
Färberkamille, Spitz- sowie Breitwegerich, Wiesensalbei, Wiesenknopf, wilder Oregano, Hornklee, Rotklee, Esparsette, Witwenblume, weiße Schafgarbe, Königskerze, Nachtkerze, Karthäusernelke, Wiesenflockenblume, Hundslattich usw. (kleiner Auszug).

 

 

10 Jahre Vierkirchen ....summt!

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Unser 10-jähriges Jubiläum „Vierkirchen summt“ möchten wir nutzen und in einigen Ausgaben unseres Gemeindeblatts „Vierkirchen Aktuell“ die Anpflanzungen und Wildblumenansaaten der Gemeinde der letzten Jahre vorzustellen. Seit nunmehr zehn Jahren ist unser Ziel, für die Insekten nektarreiche Wildblumen und Stauden im Gemeindebereich
anzubieten.

Erste Fortschritte in der Planung zum Baum- und Gehölzweg

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Die Projektgruppe zur „Inwertsetzung Baum- und Gehölzweg“ war bereits fleißig und kreativ. So wurden Patenschaften für einzelne Stationen gebildet und die Plätze dafür ausgesucht. Beispielsweise will sich der Kindergarten St.Jakobus zusammen mit dem Obst- und Gartenbauverein Vierkirchen der Neugestaltung, Bepflanzung und Pflege der Kräuterspirale annehmen. Die Kinder und Jugendlichen des Jugendzentrums (JUZ) möchten mit einer Station darauf aufmerksam machen, wie lange es dauert, bis achtlos weggeworfener Müll in der Natur verrottet und welche Schäden er für die Tiere anrichten kann.
Die Gemeinde wird die Beschilderung der einzelnen Bäume erneuern, sowie die in die Jahre gekommenen Informationstafeln entlang des Weges ersetzen. Für eine vorsichtige Sanierung des großen Insektenhotels hat sich der Förderverein Grundschule Vierkirchen zur Verfügung gestellt. Geplant ist, in unmittelbarer Nähe auch einen Blühstreifen als Bienenfutterwiese anzulegen, um zum Nachahmen in der Bevölkerung anzuregen.

Inwertsetzung Baum- und Gehölzweg

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Im Projekt „Inwertsetzung Baum- und Gehölzweg“ will man in Vierkirchen einen Spazierweg, der 2005 zur Bundesgartenschau angelegt wurde, wiederaufbereiten. Der ursprüngliche Weg – der übrigens auch ein Teil des berühmten Jakobswegs nach Santiago de Compostela ist – war liebevoll ausgestattet mit Nistkästen, Stelzen für Kinder, einem Lochbaum, Schlauchtelefone, einem Xylophon, einem Insektenhotel und einer Wildblumenspirale; alles aus Naturmaterialien, die die Zeit leider nicht überdauerten. Nach und nach verschwanden die kleinen Attraktionen, auch kaputte Bäume und Sträucher wurde nicht immer ersetzt. Jetzt will man eine Projektgruppe bilden und gemeinsam interessante und abwechslungsreiche Stationen platzieren und durch Nachpflanzungen auch den Tieren, Insekten und Bienen wieder mehr Lebensraum bieten. Unterstützt wird die Gemeinde bei dem Projekt von der Ortsgruppe des Bund Naturschutz e.V., den Obst- und Gartenbauvereinen und vielen anderen Vereinen und Gruppierungen.
Wir sind gespannt wie es weitergeht!